Intelligenzspielzeug für Hunde

Intelligenzspielzeug für Hunde: Wie du den Geist deines Vierbeiners forderst

Hunde sind von Natur aus neugierig und lernwillig. Gezieltes Gehirnjogging hilft den Vierbeinern, geistig fit zu bleiben und stärkt nebenbei die Bindung zwischen dir und deinem Tier. Wie Du den Geist Deines Hundes forderst? Mit einer guten Balance aus körperlicher Bewegung und Gehirntraining. Interaktives Intelligenzspielzeug regt den Hund dazu an, selbstständig zu lernen.

Gehirnjogging für Hunde

Damit Dein Hund geistig fit bleibt, muss er regelmäßig gefordert werden. Das geistige Training für den Vierbeiner lässt sich fast immer mit einem Spaziergang oder einer Runde Spielen im Garten verbinden. Ziel ist es, die Konzentration und das Denkvermögen des Tieres zu verbessern. Das gelingt mit Geschicklichkeitsspielen, Nasenarbeiten oder durch das Apportieren. Mit Kreativität und dem passenden Intelligenzspielzeug für Hunde findest Du noch viele weitere Übungen, die Mensch und Hund Spaß machen und einfach umzusetzen sind.

Lass Deinen Hund beispielsweise einen Kauknochen auspacken, den Du zuvor in einen Socken gesteckt hast oder bringe ihm bei, Gegenstände in einen Korb zu werfen. Beliebt ist auch der Snackball: ein Plastikball mit ein bis zwei Löchern, der im Innern mit Leckerlis gefüllt wird, die beim Spielen herausfallen.

Wichtig ist aber auch die soziale Auslastung des Tieres. Dein Vierbeiner benötigt Kontakt zu anderen Hunden. Nur so lernt er die sozialen Verhaltensweisen kennen und kann sich anderen Artgenossen gegenüber ebenfalls sozial verhalten. Nimm Deinen Vierbeiner mit zum Hundepark oder gehe abwechslungsreiche Strecken, damit das Tier möglichst viele unterschiedliche Artgenossen kennenlernt.

Intelligenzspielzeug für Hunde

Interaktives Spielzeug hilft Hunden, ihre kognitiven Fähigkeiten zu trainieren sowie Stress und Trennungsängste zu reduzieren. Das Tier kann sich eine Weile alleine mit dem Spielzeug beschäftigen oder gemeinsam mit dem Herrchen oder anderen Hunden und Menschen spielen. Ein optimales Spielzeug fördert die natürlichen Instinkte des Hundes und lastet ihn geistig und körperlich aus.

Ein Schnüffelteppich lädt das Tier zum Erkunden und Erschnüffeln ein. Der Teppich enthält Löcher und Fransen, zwischen denen sich Leckerlis verstecken lassen, die der Vierbeiner anschließend erschnüffelt. Intelligenzspielzeug lässt sich je nach Hunderasse und je nach Art der Beschäftigung allerdings auf ganz viele weitere Arten benutzen.

Auch mit einem Strategiespiel forderst Du Deinen Hund. Der Vierbeiner findet die passenden Teile und sortiert sie in die Lücken ein, wofür Du ihn mit einem Leckerli belohnst. Achte darauf, dass das Spielzeug aus ungiftigen Materialien hergestellt ist und die Bedürfnisse Deines Vierbeiners erfüllt.

Muss das Tier beispielsweise eine Diät machen, ist ein Kauspielzeug aus Naturkautschuk die richtige Wahl. Das Spielzeug reinigt und stärkt die Zähne des Hundes und eignet sich deshalb als interaktives Spielzeug, um den Geist Deines Hundes zu fordern.

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Vermeide diese 5 Fehler in der Hundeerziehung

Du möchtest dir einen kleinen Hund anschaffen oder hast es bereits getan? Dann beginnt jetzt eine spannende und wichtige Zeit für euch beide. Damit du eine respektvolle und glückliche Beziehung zu deinem Vierbeiner aufbaust, solltest du Fehler in deiner Hundeerziehung vermeiden. Vor allem bei einem jungen Hund ist es wichtig, konsequent und dennoch liebevoll zu bleiben. Nur wenn dein Welpe dich von Anfang an als Alpha-Tier akzeptiert, wird er dich desgleichen als erwachsener Hund respektieren.

Fehler Nummer 1 – Die Erziehung setzt zu spät ein

Noch während der Eingewöhnungszeit solltest du deiner kleinen Feuchtnase zu verstehen geben, was sie darf und was nicht. Geh behutsam, doch konsequent vor. Unterschätze nicht die Intelligenz des Welpen, auch wenn er verspielt und süß sein mag. Gerade Welpen brauchen eine starke Führung. Hunde versuchen grundsätzlich, in der Rangordnung aufzusteigen; dies liegt in ihrer Natur. Was in der Welpenzeit versäumt wird, lässt sich nachher nur schwer bis gar nicht korrigieren. Das kann später zu äußerst unangenehmen und gefährlichen Situationen führen, für die das Tier aufgrund mangelnder Hundeerziehung nichts kann. Tipp: Dein Hund beobachtet dich, selbst wenn du es augenscheinlich nicht mitbekommst!

Fehler Nummer 2 – Unklare Kommunikation

Gib deinem Welpen stets kurze, klare, präzise Befehle und Kommandos. Gebrauche für jedes spezifische Kommando ein und dasselbe Wort. Dein Welpe lernt einzelne Worte schnell, doch er lernt nicht eine ganze Sprache. Texte deinen jungen Hund nicht unnötig zu, indem du ihm einen Vortrag darüber hältst, dass er dies oder jenes bitte nicht tun sollte. “Aus” bedeutet “Aus” und “Sitz” bedeutet “Sitz”. Vermeide es, zu sagen: “Nun setz dich endlich hin” oder “Lass das los” und dergleichen. Ebenso sollte Lob immer auf dieselbe Weise und mit denselben Worten erfolgen, damit dein Welpe alles richtig einordnen kann. Die einzelnen Worte sollten verständlicherweise stets mit derselben Tonlage verbunden sein. Tipp: Wenn man Hunde erziehen will, braucht es klare Anweisungen. Klare Befehle führen zu klaren Handlungen!

Fehler Nummer 3 – Überforderung

Überfordere deinen Welpen nicht, indem du zu viel auf einmal von ihm verlangst. Es ist ein junges Tier, das erst lernen muss. Geduld ist hier äußerst wichtig. Verzweifle nicht, wenn der oder die Süße nicht gleich kapiert, sondern bleibe beharrlich und ruhig. Teile dein Training in kleine Einheiten ein, damit du das Tier nicht überforderst, was zu einer neuronalen Überlastung führt. Tipp: Beim Hunde erziehen immer ruhig und geduldig bleiben!

Fehler Nummer 4 – Unangepasste oder nicht artgerechte Bestrafung

Gewalt, Shockhalsbänder oder ähnliche Unarten sind keine artgerechte Bestrafung! Schlage deinen Hund niemals! Lerne, wie Hundeeltern ihre Jungen bestrafen. Oftmals reicht ein strenger und bedrohlicher Blick aus. Du kannst langsam und bedrohlich auf deinen Welpen zugehen, bis er die Beschwichtigungsgesten zeigt. Er hat dann kapiert und braucht keine weitere Strafe. Tipp: Achte auf Beschwichtigungsgesten deines Hundes; daran erkennst du, dass er unterwürfig ist!

Fehler Nummer 5 – Mangelnde Sozialisierung und Beschäftigung

Beachte von klein auf, dass dein Welpe genügend Kontakt zu anderen Hunden erhält. Wird dies versäumt, kommt es später zu Problemen, da er nicht gelernt hat, wie er sich Artgenossen gegenüber verhalten soll. Häufig reagieren ungenügend sozialisierte Hunde aggressiv auf ihresgleichen, was zu echten Problemen führen kann. Achte ebenfalls auf genügend artgerechte Beschäftigung und Auslauf deines jungen Freundes. Tipp: Lass deinen Welpen genügend mit anderen Hunden spielen!

 

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Solltest du beim Hundetraining Leckerlis verwenden?

Viele Hundehalter wissen, wie wichtig es ist, Leckerlis für das Hundetraining zu verwenden. Doch es gibt auch Gegenstimmen. Hundehalter, die die Verwendung von Leckerlis kritisieren, behaupten, dass es sich um eine Form der Bestechung handelt. Aber ist das wirklich der Fall, wenn man einen Hund trainiert? Welche guten Gründe gibt es für die Verwendung von Leckerlis?

Positive Verstärkung macht immer einen Unterschied

Viele Eltern geben ihren Kindern für gute Noten oder gutes Verhalten kleine oder große Belohnungen – das ist eine Form der positiven Verstärkung. Hunde reagieren besonders gut auf Methoden der positiven Verstärkung wie Lob oder Leckerlis, weil sie von Natur aus den Wunsch haben, den Mitgliedern ihres „Rudels“ zu gefallen.

Bewährte Methoden der positiven Verstärkung

Positive Verstärkung kann helfen, gutes Verhalten zu fördern und deinem Hund Befehle effektiver beizubringen. Beispiele dafür ist die Belohnung des Hundes mit einem Leckerli, wenn er auf einem Spielzeug anstelle eines Schuhs herumkaut. Eine kurze Streicheleinheit oder „guter Hund“, wenn er ruhig liegen bleibt. Streicheleinheiten und Leckerlis, wenn er ruhig sitzen bleibt, bevor er gefüttert oder aus dem Haus gelassen wird.

Wichtig: Belohne deinen Hund nie für schlechtes Verhalten, wie z.B. den Hund rein- oder rauszulassen, wenn er anfängt zu bellen. Wenn dein Hund eine belohnende Aktion mit einem schlechten Verhalten verbindet, fühlt er sich darin bestärkt, weiterhin das schlechte Verhalten zu zeigen.

Einfache Befehle und stimmiges Timing sind entscheidend

Mit deinem Hund in Sätzen zu sprechen, die er nicht verstehen kann, wird keine Wirkung haben. Beschränke deine Befehle auf einfache Wörter wie „Sitz“, „Bleib“ und „Komm“, um mehr Eindruck zu hinterlassen.

Es ist auch wichtig, die Belohnung innerhalb von Sekunden nach dem guten Verhalten anzubieten, damit der Hund die Verbindung herstellen kann. Die Verwendung eines Klickers ist zum Beispiel eine gute Methode, um die Wirkung der Belohnung zu maximieren, da er oder sie das Verhalten mit dem Klickgeräusch und der Belohnung in Verbindung bringen wird.

Die Verwendung von Belohnungen für das gute Verhalten deines Hundes trägt dazu bei, dass er oder sie viel einfacher versteht, was er oder sie tun soll, wenn du einen Befehl gibst. Sich die Zeit zu nehmen, positive Verstärkung zu benutzen, führt zu einem glücklicheren, besser erzogenen Hund. Und somit einer viel angenehmeren Beziehung zwischen dir und deinem Hund.

Was ist das Lieblings-Leckerli deines Hundes, wenn ihr trainiert? Verrate es uns gerne in den Kommentare!

 

 

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6 Superfoods für Deinen Hund

Superfoods werden aufgrund der positiven Eigenschaften , die sie auf unseren Körper haben, immer beliebter. Aber was ist ein Superfood? Ein Superfood ist alles, was voller Nährstoffe steckt, um einem für jede Kalorie so viel Power wie möglich zu bieten. Sie können unglaublich nützlich sein und es gibt bestimmte Superfoods für Hunde, die jeder Haustierbesitzer kennen sollte!

Kokosöl

Kokosöl hat sich in den letzten Jahren großer Beliebtheit erfreut und kann unglaubliche Dinge leisten. Jetzt ist es auch als Superfood für Hunde bekannt! Diesem Öl werden eine Reihe von Vorteilen nachgesagt, darunter eine Verbesserung des Fells, der Hautpflege und der Verdauung, die Vorbeugung von Infektionen, Hilfe bei Arthritis und mehr Energie, um nur einige zu nennen. Aber wie alles andere auch, ist dieses Superfood nur in Maßen gut, und du solltest dich an diese Dosierungstabelle halten, um sicherzustellen, dass dein Hund den vollen Nutzen daraus zieht.

Kürbis-Püree

Kürbisse sind unglaublich ballaststoffreich, weswegen sie super für einen guten und regelmäßigen Verdauungstrakt bei Hunden geeignet sind. Sie enthalten zudem wenig Natrium und sind reich an Carotinoiden, Kalium und Vitamin C und haben auch etwas Kalzium und B-Vitamine. Achte bei der Suche nach diesem Superfood darauf, keine Kuchenfüllung zu kaufen, da diese viel Zucker und Gewürze enthalten kann.

Süßkartoffeln

Dieses Superfood für Hunde ist eine Wurzelknolle, die reich an Beta-Carotin und unter anderem bekannt dafür ist, 150% mehr Antioxidantien zu enthalten als z.B. Blaubeeren. Süßkartoffeln stecken außerdem voller Vitamin A und enthalten ebenso viel Vitamin C für z.B. ein starkes Immunsystem.

Gekochte Eier

Eier sind ein weiterer Klassiker und gelten als eines der ersten Superfoods. Sie sind das perfekte Protein und quellen vor lauter Aminosäuren über. Dieses Superfood für Hunde kann die Verdauung anregen, die Knochen stärken und steckt voller guter Vitamine.

Grünkohl

Grünkohl ist ein natürlich ein alter Bekannter.  Er enthält jede Menge Vitamine und unterstützt zudem eine gesunde Leber. Es gibt durchaus Blattgemüse, das schlecht für Hunde ist. Grünkohl jedoch – gedünstet und in kleinen Mengen – ist kein Problem

Äpfel

Äpfel sind nicht nur ein tolles Superfood für Hunde, sondern auch für ihre Besitzer, weil sie auf natürliche Weise die Zähne deines Hundes reinigen und für frischen Atem sorgen! Neben diesen süßen Vorteilen stecken sie voller Nährstoffe und Ballaststoffe, um deinen Hund aktiv und gesund zu halten. Achtung: Achte darauf, dass alle Kerne entfernt sind, da diese deinem Vierbeiner schaden könnten.

 

 

 

 

welpenerziehung

Die 5 wichtigsten Punkte für eine erfolgreiche Welpenerziehung

Die erste Zeit – Grundlage für eine tragfähige Beziehung

Wenn der kleine Welpe bei dir einzieht, steht euch vielfach eine turbulente Zeit bevor. Er muss sich zuerst an dich und seine neue Umgebung gewöhnen. Am besten nimmst du am Anfang gleich ein paar Tage frei, damit ihr euch ausgiebig kennenlernen könnt. Zeig ihm sein neues Zuhause, kuschle und spiele mit ihm. So wird die wichtigste Grundlage für die eigentliche Welpenerziehung gelegt: eine vertrauensvolle Beziehung.

Sozialisation

Ein junger Hund ist neugierig und seine Lernbereitschaft unerschöpflich. Eine gründliche Sozialisation im Welpenalter ist das A und O für ein entspanntes Verhältnis zwischen dir und deinem vierbeinigen Begleiter. Dabei ist zentral, dass er lernt, seine Umgebung richtig einzuschätzen. Überleg dir zuerst, welche Situationen dein Hund in seinem Leben antreffen wird. Macht Spaziergänge in der freien Natur, geht durch belebte Fußgängerzonen oder nehmt die öffentlichen Verkehrsmittel. Wichtig dabei ist, dass dein Liebling so viele Erfahrungen wie nur möglich mit Situationen, Umgebungen, verschiedenen Menschen und Tieren, insbesondere auch mit anderen Hunden sowie Geräuschen macht. Sollte er dabei ängstlich reagieren, vermittle ihm Sicherheit. Dabei sollten die Dauer eurer Ausflüge und die Intensität der Eindrücke nur langsam, dem Hund angepasst gesteigert werden, denn Welpen sind noch nicht besonders ausdauernd.

Klare Regeln

Welpen erziehen bedeutet auch, klarzumachen, wer das Leittier ist, nämlich du. Dies erfordert klare und kurze sowie stets gleichlautende Anweisungen. Dein Hund muss immer den Zusammenhang zwischen seinem Benehmen und deiner Reaktion, die unmittelbar darauf folgen muss, verstehen. Vorteilhaft ist, wenn Befehle wie „Platz“, „Sitz“, „Bleib“ usw. stets mit einer Handbewegung verbunden sind. Dabei kommt es bei der Stimme mehr auf den Tonfall als auf die Lautstärke an. Ein Welpe muss beispielsweise lernen, wo im Haus oder in der Wohnung er sich aufhalten darf und wo nicht. Weiter sollte ihm mit der Zeit klar sein, dass du immer Vortritt hast und er erst fressen darf, wenn du es ihm erlaubst. Mach ihm ebenfalls bewusst, dass er in bestimmten Situationen warten muss, und gib seinem Betteln am Tisch nie nach. Auch das Beißen von Menschen muss er unterlassen. Die Beißhemmung vermittelst du ihm am besten, indem du ihm mit einem „Aua“ signalisierst, dass sein Schnappen wehgetan hat, und wende dich von ihm ab. So merkt er, dass sein Verhalten nicht richtig war. Lass ihn ab und zu auch alleine, damit er lernt, dass das nichts Außergewöhnliches ist. Und vergiss es nie, Übung macht den Meister.

Konsequenz

Einen Welpen erziehen, ohne eine konsequente Linie gegenüber ihm einzuhalten, ist nicht zielführend. Abweichungen irritieren ihn und können zu Fehlinterpretationen und letztendlich zu Fehlverhalten führen. So wird er es nicht verstehen, wenn du bei einem kurzen Weggehen einmal auf sein Winseln oder Bellen reagierst und zurückkommst und es ein andermal ignorierst.

Lob

Egal, ob beim erfolgreichen Erledigen des Geschäfts beim Gassigehen, beim Gehen an lockerer Leine oder Warten bis du wieder zurück bist, Lob darf bei der Welpenerziehung nie fehlen. Hunde sind wie Menschen, sie machen das, was den größten Erfolg verspricht. In ihrem Fall heißt das: Futter, Liebkosen und Spielen.

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Wie Du Deinem Hund das Kauen an Gegenständen abgewöhnst

Genau wie menschliche Babys benutzen auch Hunde Kauen als einen Weg, um ihre Umgebung kennenzulernen. Und das ist auch wichtig! Besonders wenn ein Welpe zahnt. Aber die Angewohnheit, auf Dingen herumzukauen, kann bis ins Erwachsenenalter anhalten. Ab diesem Punkt wird es für viele langsam aber sicher zum Problem.

Warum kauen Hunde überhaupt?

Hunde kauen, um sich mitzuteilen, etwas zu bewältigen oder sich selbst oder ihre Familie zu warnen. Und jedes dieser Dinge sollte separat behandelt werden, bevor ein Hund aufhört zu kauen.

Welpen nutzen Kauen, um zu spielen, zu lernen und ihre Welt zu erkunden. Welpen lernen oft im gemeinsamen Spiel mit ihren Wurfgeschwistern nicht zu hart zuzubeißen. Wenn einer zu hart kneift, jault der andere, was den Welpen wissen lässt, dass er zu weit gegangen ist. Aber das Kauen auf Gegenständen ist schwieriger, weil sie auf etwas kauen müssen, um ihre Zahnschmerzen zu lindern.

Mit zunehmendem Alter sollten Hunde lernen, auf welchen Dingen sie kauen können und auf welchen nicht. Dies ist jedoch nicht immer der Fall und dafür kann es verschiedene Ursachen geben. Zunächst könnte es einfach Langeweile sein. Der Hund wird möglicherweise nicht ausreichend mit Spielzeugen oder Bewegung stimuliert, um ihn zu beschäftigen.

Eine andere Ursache kann Trennungsangst sein. Bestimmte Hunde werden etwas nervös, wenn ihr Kamerad sie verlässt, und als Bewältigungsstrategie fangen sie an, auf etwas herumzukauen. Manchmal haben Hunde Schmerzen und haben keine Möglichkeit, sie zu lindern, also kauen sie auf etwas herum, um sie zu vergessen oder sich abzulenken.

Die letzte Ursache, die ich ansprechen werde, ist, dass ein Hund möglicherweise einfach nicht zwischen richtig und falsch unterscheiden kann. Wenn man ihm als Welpen einen Schuh zum Spielen gegeben hat, könnte er Schuhe als Spielzeuge ansehen, oder wenn man ihm ein Stück Holz gegeben hat, könnte er Schränke als Freiwild betrachten. Dies können alles Gründe sein, warum Hunde auf etwas herumkauen. Es gibt aber auch Methoden, um ihre Angewohnheiten zu korrigieren.

Wie du Deinem Hund das Kaufen abgewöhnen kannst

Es gibt viele Methoden, einem Hund das Kauen abzugewöhnen, und ich werde ein paar einfache Möglichkeiten aufzählen, wie man seinen Hund davon abhalten kann, auf Dingen herumzukauen.

  1. Die erste Methode ist, einfach sicherzustellen, dass dein Hund mehr als genug Bewegung bekommt und viele Spielzeuge hat. Wenn er erschöpft ist, wird er in Zeiten, in denen er allein ist, ruhiger sein. Und wenn er das Bedürfnis hat, auf etwas zu kauen oder zu spielen, braucht er Spielzeuge, von denen er weiß, dass er mit ihnen spielen darf.
  2. Die nächste Methode mag offensichtlich erscheinen, aber achte darauf, dass du dein Haus oder deine Wohnung welpen- bzw. hundesicher machst. Viele Haustierbesitzer lassen Gegenstände, Kabel und Schuhe herumliegen und fragen sich dann, warum sie zerkaut wurden. Wenn ein Gegenstand außer Reichweite und Sichtweite des Hundes ist, stehen die Chancen deutlich besser, dass er nicht zum Opfer wird.
  3. Eine weitere beliebte Methode ist die Verwendung von Sprays und Fernhaltemitteln. Diese verleihen jedem beliebigen Gegenstand oder Bereich einen für Hunde unangenehmen Geschmack und sie werden schnell lernen, dass sie dort, wo du gesprüht hast, nicht kauen sollten.

Wenn dein Hund immer noch nicht aufhört, auf Dingen herumzukauen, oder du weißt, dass Trennungsangst der Grund ist, kann es ratsam sein, dir professionelle Hilfe von einem Hundetrainer oder deinem Tierarzt zu holen. Auf diesem Weg findest du garantiert die beste und effektivste Hilfe für deinen Vierbeiner.

 

 

 

 

 

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Drei Tricks, um die Körpersprache Deines Hundes zu verstehen und interpretieren

Die Hundesprache – was will unser Vierbeiner uns eigentlich sagen?

Wenn es um unsere liebsten Fellnasen geht, können wir manchmal nicht anders, als in Gelächter auszubrechen. Von ihren nicht enden wollenden Heularien, wenn der Fernseher läuft, über sporadische Kopfbewegungen und Schwanzwedeln bis hin zum Hochspringen und sich in der Luft drehen; unsere Hunde sorgen immer für Unterhaltung.

Auch wenn das fast immer amüsant ist, denken wir als Hundebesitzer nicht oft darüber nach, was unser Hund zu kommunizieren versucht. Manchmal geht diese Frage unter, weil wir lachen müssen, und manchmal, weil wir denken, dass verbale Kommunikation die einzige Form der Kommunikation ist.

In den letzten zwei Jahrzehnten haben Hundetrainer zum besseren Verständnis und für die Interpretation der Körpersprache von Hunden drei Buchstaben verwendet; diese Buchstaben formen das Akronym KAS:

  • Körper
  • Augen
  • Schwanz

Es ist wichtig, dass wir als verantwortungsbewusste Hundehalter die Absichten unseres Hundes verstehen können, um positive Begegnungen zu bestärken oder unerwünschte zu verhindern. Heute werden wir uns dieses Akronym genauer anschauen, um die Welt der Körpersprache der Hunde – oder auch Hundesprache – zu erkunden.

Was hat die Position des Hundeschwanzes zu bedeuten?

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Als Hundebesitzer stammt der Großteil unserer Kenntnisse aus unseren Erfahrungen mit Hunden, der Anleitung durch Hundetrainer oder dem Klatsch und Tratsch im Hundepark. Oft wird uns gesagt, dass eine erhobene Rute ein Zeichen von Aggression bei Hunden ist. Dies ist jedoch nicht immer der Fall.

Wenn wir unser KAS (Körper, Augen und Schwanz) Körpersprache-Akronym für Hunde verwenden, können wir über den Schwanz des Hundes hinausschauen und auch dessen Augen und Körper beobachten. Wenn du mehr als nur ein isoliertes Körperteil beobachtest, kannst du die Absichten deines Hundes viel genauer verstehen.

Wenn dein Hund seinen Schwanz anhebt, liegt das daran, dass er in Reaktion auf Veränderungen in seiner Umgebung etwas verspürt oder empfindet. Diese Reaktion kann Aufregung oder Aggression sein; in beiden Beispielen wird der Schwanz angehoben (typischerweise vertikal).

Wenn dein Hund Aggressionen zeigt, wirst du neben dem vertikal angehobenen Schwanz auch sehen, dass seine Ohren gespitzt und die Haare am Nacken/Rücken aufgestellt sind. Die Haltung seines Körpers wird zudem sehr starr sein, um das optische Erscheinungsbild der eigenen Größe zu steigern. Neben den Ohren, der Körperhaltung und dem Schwanz kann man möglicherweise auch gefletschte Zähne und eine Falte über der Nase beobachten.

Es ist jedoch wichtig, daran zu denken, dass dein Hund möglicherweise Anzeichen der Aufregung aufweist.

Woran erkennt man den Unterschied?

Wenn du dich an das letzte Beispiel erinnerst, hat der Hund nicht nur mit einem einzigen Körperteil mit uns kommuniziert; es war eine Kombination aus verschiedenen Signalen gleichzeitig (z.B. Ohren, Haltung und Schwanz). Wenn wir das gleiche System verwenden, wird der Schwanz deines Hundes vertikal und gerade sein, aber seine Haltung sollte entspannt und freundlich sein, die Haare sind definitiv nicht aufgestellt und die Ohren sind locker, der vordere Teil seines Körpers könnte auf den Boden abgesenkt sein. Seine Augen, oder besser gesagt seine Pupillen, werden geweitet sein, was sein entspanntes Auftreten widerspiegelt.

Körpersprache von Hunden – Die Tabelle

Das obige Beispiel über die Position des Schwanzes eines Hundes widerlegt einige althergebrachte Ratschläge bezüglich der Körpersprache, die darauf abzielten, mögliches Verhalten basierend auf isolierten Körperteilen wie dem Schwanz, den Pfoten oder der Schnauze vorherzusagen.

Das KAS-System, bei dem die Augen, die Körperhaltung und die Schwanzposition deines Hundes beobachtet werden, ermöglicht dir, das Verhalten deines Hundes ganzheitlich zu beobachten, wodurch die Chancen wesentlich besser stehen, dass du seine Absichten verstehst.

Du kannst die praktische Übersichtstabelle unten als Kurzanleitung benutzen.

Hundekörpersprache-Tabelle
SchwanzKörperhaltungAugen
EntspanntVertikal angehobenDer vordere Teil des Körpers ist auf den Boden abgesenktGeweitete und entspannte Augen
InteressiertHorizontal, leichtes WedelnDas Gewicht ruht auf den Vorderbeinen, entspannte HaltungWeit geöffnet
ScheuZwischen den Beinen eingezogen oder untenGesenktBlickkontakt wird vermieden
AggressivVertikal angehobenStarr mit aufgestellten NackenhaarenGlasig oder fixiert

Wir hoffen, dieser Artikel hat dir geholfen, ein bisschen mehr über die lustige und mysteriöse Welt der Hundekörpersprache zu erfahren. Nachdem du dir jetzt der vielen Gründe bewusst bist, warum dein Hund seinen Schwanz anheben könnte, ist es eine gute Idee zu versuchen, das System bei deinem nächsten Besuch im Hundepark umzusetzen.

Versuche, dich hinzusetzen und das Verhalten und die Körpersprache anderer Hunde zu beobachten. Zu verstehen, ob dein Hund scheu oder ängstlich ist oder sich bedroht fühlt, ist eine wichtige Fähigkeit, die ein guter Hundehalter haben sollte. Es wird dir helfen, deinen Hund zu schützen und auf ihn aufzupassen und verhindert gleichzeitig peinliche Vorfälle im Hundepark.

PS: Wenn du dich tiefer mit dem Thema Hundesprache / Körpersprache von Hunden auseinandersetzen möchtest, lege ich dir das Buch “Ausdrucksverhalten beim Hund: Mimik und Körpersprache, Kommunikation und Verständigung” von Dorit U. Feddersen-Petersen an’s Herz. Klicke hier um dir das Buch anzusehen.

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Wie dein Hund und die Badewanne vielleicht doch noch Freunde werden

Hasst dein Hund es, gebadet zu werden? Du bist nicht allein. Viele Hunde finden es beängstigend, gebadet zu werden, aber es gibt ein paar Dinge, die du tun kannst, um den Prozess für dich und deinen Hund stressfreier zu machen.

Wie man seinem Hund die Badezeit erleichtert

Bevor wir zu den Tipps kommen, möchte ich eine Sache klarstellen: Angst ist schwer zu überwinden. Ich werde nicht lügen und dir versichern, dass diese Tipps sofort dazu führen, dass dein Hund jedes Mal Freudensprünge macht, wenn es daran geht, gebadet zu werden. So einfach ist das nicht und es hängt stark davon ab, wie viel Angst dein Hund von vornherein davor hat, gebadet zu werden.

Es ist schwieriger, einen älteren Hund, der seit Jahren Angst vorm Baden hat, ruhig zu halten als einen jungen Welpen, der nicht mehrere Jahre voller Stress überwinden muss.

Wenn du die folgenden Tipps anwedelst, wirst du jedoch im Laufe der Zeit feststellen, dass dein Hund anders darauf reagiert, gebadet zu werden. Und so kannst du deinem Hund die Badezeit erleichtern:

Lege deine Utensilien vorab bereit

Wenn es darum geht, deinem Hund die Badezeit zu erleichtern, musst du vor allem daran denken, vorbereitet zu sein. Dazu gehört auch, dass du dein Shampoo, Handtücher, eine Tasse zum Spülen und alle Spielzeuge oder Leckerlis, die du gebrauchen könntest, vorher bereitlegst.

Wenn dein Hund in der Wanne bereits nervös ist, wird er nur noch gestresster, wenn du ihn an diesem unheimlichen Ort allein lässt, um die Handtücher zu holen, die du vergessen hast.

Fülle die Badewanne, bevor du deinen Hund hineinsetzt

Du kannst die Angelegenheit für deinen Hund etwas stressfreier machen, indem du die Wanne mit warmem Wasser füllst, bevor du ihn hineinsetzt. Das Geräusch von fließendem Wasser mag sich für uns alltäglich anhören, aber bei Hunden, die es hassen, gebadet zu werden, kann dieses Geräusch (und spritzendes Wasser) zusätzlichen Stress auslösen.

Steige zu deinem Hund ins Bad, wenn er wirklich nervös ist

Wenn dein Hund große Angst davor hat, gebadet zu werden, kannst du ihm etwas von seinem Stress nehmen, indem du zu ihm in die Wanne steigst. Als unsere Hündin noch jünger war, hatte sie sehr viel Angst davor, gebadet zu werden, und mit ihr in die Wanne zu steigen war die Sache, die am meisten geholfen hat. Du kannst dich einfach neben deine Liebste / deinen Liebsten setzen.

Das hat nicht dazu geführt, dass sie jedes Mal Freudensprünge gemacht hat, wenn es daran ging, gebadet zu werden, aber es hat einen spürbaren Unterschied gemacht, was ihre Nervosität angeht. Sie versuchte nicht mehr zu entkommen, sie hörte auf zu winseln, und nach jedem Bad entspannte sie sich immer mehr.

Sorge dafür, dass deine Wanne rutschfest ist

Rutscht dein Hund umher, wenn er in der Wanne ist? Das spielt eine sehr wichtige Rolle, wenn es darum geht, dafür zu sorgen, dass dein Hund sich in der Wanne wohlfühlt. Nicht sicher stehen zu können, ohne dabei wegzurutschen, ist wirklich beängstigend, es ist also wichtig, dafür zu sorgen, dass der Boden der Wanne rutschfest ist.

Wenn du keine Matte (oder ein rutschfestes Material auf deinem Wannenboden) hast, die verhindert, dass dein Hund herumrutscht, kannst du ein dickes Handtuch hinlegen, auf das dein Hund sich stellen kann.

Benutze eine Tasse zum Spülen (wenn dein Hund Angst vor dem Duschkopf hat)

Wenn dein Hund nicht gerne gebadet wird, mag er es vermutlich auch nicht, mit dem Wasserhahn oder Duschkopf abgespült zu werden. Dies ist ziemlich laut und das zusätzlich herumspritzende Wasser kann Hunde nervös machen.

Ich bevorzuge es, eine Tasse zum Spülen zu verwenden, da sie leise und weniger einschüchternd ist. Mit einer Tasse kannst du auch besser kontrollieren, dass kein Wasser in die Augen und Ohren deines Hundes gelangt.

Gehe beim Waschen des Gesichts deines Hundes behutsam vor

Wenn du dafür sorgen möchtest, dass dein Hund sich in der Wanne wohlfühlt, denk daran, seine Augen, die Nase und die Ohren abzuschirmen. Wenn dein Hund bereits gestresst ist und Wasser in seine Augen oder Ohren gelangt, wird er nur noch gestresster. Wenn du einen Waschlappen verwendest, hast du eine bessere Kontrolle und kannst einfacher verhindern, dass Wasser in die Augen, die Nase und die Ohren gelangt.

Setze Spielzeuge und Leckerlis in der Wanne ein

Einer meiner Lieblingstricks ist der Einsatz von Spielzeugen und/oder Leckerlis, um die Badezeit für meinen Hund stressfreier zu machen. Je nachdem wie ängstlich dein Hund ist, musst du möglicherweise Leckerlis benutzen, die er sehr gerne mag, um ihn abzulenken.

Meine bevorzugte Ablenkungstechnik ist der Erdnussbuttertrick, aber wenn du deine Wanne nicht mit Erdnussbutter vollschmieren möchtest (absolut verständlich), kannst du einfach während der Badezeit normale Hundeleckerlis verteilen oder ein Spielzeug verwenden, das schwimmt.

Unternimm vorher etwas mit deinem Hund

Wenn dein Hund es hasst, gebadet zu werden, kannst du ihm helfen, indem du vorher etwas mit ihm unternimmst. Bewegung allein wird nicht dazu führen, dass dein Hund es plötzlich liebt, gebadet zu werden, aber es kann beruhigend wirken. Und jegliche Art von Beschäftigung, ob mental oder körperlich, kann ihm helfen, etwas mehr Energie zu verbrennen.

Wird er so viel Energie verbrennen, dass er nach seinem Bad nicht toben und herumrasen wird? Wahrscheinlich nicht – ich bin mir nicht sicher, ob diese Reaktion jemals verschwindet.

 

 

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Mit dem Vierbeiner durch den Herbst

Die Blätter leuchten in den vielfältigsten Farben, die Luft ist klar, dicke Wollsocken wärmen unsere Füße und man kann mal wieder so richtig durchatmen. Es ist Herbst! Und ich liebe nichts mehr als ausgiebige Spaziergänge in dieser einzigartigen Stimmung.

Doch die kalte Jahreszeit bringt auch ein paar Tücken mit sich. Unsere Tipps, für den Herbst & Winter mit deinem Hund:

Achtung Streusalz

Sobald der erste Frost kommt, greifen viele Menschen zu Streusalz. Dieses ist jedoch äußerst schädlich für Hunde. Das Salz brennt nicht nur auf den Pfotenballen, sondern ist auch äußerst ungesund, wenn es zuhause abgeleckt wird. Da je nach Wohnort Streusalz jedoch nicht immer gemieden werden kann, ist ein Ballenschutz oft empfehlenswert. Vergiss jedoch nicht, diesen nach dem Spaziergang wieder mit lauwarmen Wasser abzuwaschen. Ist dein Hund mit Streusalz in Kontakt gekommen, ist ein Pfotenbad die richtige Wahl.

Bitte trage jedoch keine Vaseline auf die Ballen auf. Diese weicht die Hornhaut auf und begünstigt Verletzungen.

Reflektierende Halsbänder/Hunde Geschirr

In der dunklen Jahreszeit sind leuchtende oder reflektierende Halsbänder und Hundegeschirre absolut empfehlenswert. Welche Lösung genau die Beste ist, hängt jedoch von deinem Hund, sowie dem Fell ab. Sehr langes Fell kann zum Beispiel das reflektierende Halsband verdecken.  Auch ist die Umgebung ausschlaggebend. Wenn du mit deinem Hund z.B. viel auf dem Land unterwegs bist, wo es wenig Straßenbeleuchtung und/oder Lichter gibt, bringen Reflexionen sinngemäß eher wenig.

Doch auch das Wesen deines Hundes beeinflusst die Entscheidung. Manche Hunde reagieren irritiert auf Blinkleuchten am Halsband. Hier könnte zum Beispiel Dauerlicht eine Lösung sein. Zwingt man seinem Vierbeiner die Blinkleuchten auf, obwohl er eigentlich Angst davor hat, läuft man Gefahr, dass der Hund im Dunkeln garnicht mehr vor die Tür will.

Modisch oftmals fraglich, aber dennoch wichtig: Hundemäntel

Auch wenn der Hund vom Wolf abstammt, und dieser bekanntlich selten einen Mantel trägt, so ist dieser für bestimmte Hunderassen durchaus sinnvoll. Besonders Hunde mit wenig Unterwolle und Körperfett frieren im Winter schnell und sind anfällig für Unterkühlungskrankheiten. Ebenso bekommen kurzbeinige Hunde viel Kälte vom Boden ab und sollten extra geschützt werden. Auch Welpen und ältere Hunde sind im Winter sehr anfällig für Infekte und profitieren von einem funktionalen Mantel.

Nieder mit dem Schweinehund

So schön die Herbstspaziergänge auch sind, gen Winter fällt es einem an manchen Tagen zugegebenermaßen doch schwer, sich aufzuraffen. Ebenso so gibt es auch Hunde, die sich bei Regen lieber nochmal im Körbchen umdrehen. Manch einer behauptet, dass das Verhalten von Frauchen/Herrchen auch auf die Hunde abfärben kann… 🙂

Dennoch ist es für unsere – sowie die Abwehrkräfte unserer Hunde – äußert wichtig sich den Witterungen zu stellen. Und sind wir mal ehrlich, nach einem Spaziergang fühlen wir uns doch einfach immer besser, oder?